Einsatz eines „Ausbildungsbotschafters“

Sektor:

Therapie

Modellkommune:

Oelde

Ideengeber:

Praxisvertreter vor Ort

Ausgangslage

Im Rahmen der Projektworkshops in der Modellkommune Oelde, wurde die Wichtigkeit von Praktika für den späteren Berufswunsch und den Beginn einer Ausbildung im entsprechenden Bereich genannt. Tatsächlich werden häufig Ausbildungen im gleichen Betrieb durchgeführt, bei dem Schüler:innen ihr Praktikum absolviert haben. Der Arbeitsgruppe aus dem Bereich der Physiotherapie und kommunalen Vertretern im Workshop schien es deshalb einleuchtend, dass die Bereiche, in denen Fachkräftemangel herrscht, im besten Fall die Anzahl der Praktikant:innen erhöht.

Ziel:

Mehr Schülerinnen und Schüler für ein Praktikum in den Gesundheitsberufen gewinnen und so für den Berufsstand begeistern. Durch koordinierte Aktionen mit den Schulen können Unternehmensbesuche organisiert werden, bei denen die Schülerinnen und Schüler die Betriebe kennenlernen und Hemmnisse für die Bewerbung für ein Praktikum abgebaut werden können.

Umsetzung:

Im Bereich der Physiotherapie haben sich rund 5 Praxen gefunden, die bereits im freundschaftlichen Austausch miteinander stehen. Diese würden Schulgruppen in ihren Räumlichkeiten empfangen und jeweils verschiedene Aspekte ihrer täglichen Arbeit demonstrieren, zum Beispiel im Bereich der Sporttherapie. Zentrales Element dieser Maßnahmen, stellt dabei ein „Ausbildungsbotschafter“ dar, der/die Kontaktaufnahme zu den verschiedenen Schulen übernimmt und auch danach diese Kontakte weiter pflegt. Dafür im Ehrenamt eine Person suchen oder auch eine Kooperation mit Handwerk und Industrie suchen, um eine Stelle zu finanzieren.