Aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit als selbstständiger Apotheker hat der amtierende Bürgermeister von Lengerich, Wilhelm Möhrke eine besondere Verbindung zum Gesundheitswesen. Er kennt die gesundheitliche Versorgung im ländlichen Raum aus eigener Erfahrung sehr gut und freut sich deshalb, am Projekt teilzunehmen. Gemeinsam mit der Stadt Tecklenburg und den Gemeinden Ladbergen und Lienen macht sich Lengerich aktiv auf den Weg, um Fehlentwicklungen frühzeitig zu begegnen.
Die Stadt Lengerich ist als wichtiger überregionaler Gesundheitsstandort bekannt. Mit seinen über 1.600 Beschäftigten in den beiden großen Kliniken und den zahlreichen Einrichtungen gehört das Gesundheitswesen, neben dem Maschinenbau und der kunststoffverarbeitenden Industrie, zu den drei größten wirtschaftlichen Standbeinen der Stadt. Die beiden Kliniken in Lengerich – Helios Klinik & LWL-Klinik – bilden eine Vielzahl von Pflegeberufen aus und kümmern sich um die medizinische Fort- und Weiterbildung von Ärzt*innen. Darüberhinaus bildet die Stadt in ihrer Rettungswache medizinisches Personal im Beruf des Notfallsanitäters aus.
Lengerich verfügt über zwei Kliniken: Die Helios Klinik Lengerich erfüllt als Akutkrankenhaus die ambulante und stationäre Versorgung im Tecklenburger Land und darüber hinaus. Hochspezialisierte stationäre, tagesklinische sowie ambulante Behandlungsmöglichkeiten auf den Gebieten der Psychiatrie und Psychotherapie bieten die Fachabteilungen der Lengericher LWL-Klinik an. Zahlreiche Haus- und Fachärzte haben sich in Lengerich niedergelassen. Darüber hinaus verfügt Lengerich über zwei Senioren- und Pflegeeinrichtungen, über Abteilungen des Diakonischen Werkes und der Ledder Werkstätten, eine Vielzahl an Apotheken und Therapeuten sowie über ein medizinisches Versorgungszentrum, ambulante Pflegedienste und die Rettungswache der Feuerwehr.




