Gesundheitsregion Münsterland

Lüdinghausen

Die Stadt Lüdinghausen hat alles, was ein Mittelzentrum braucht: Eine moderne Infrastruktur mit hervorragender Verkehrsanbindung, ein schwungvolles Wirtschaftsleben, eine lebendige Altstadt und eine Bevölkerung mit hoher Kaufkraft bei niedriger Arbeitslosenquote. Lüdinghausen wurde 2007 in den Kreis lebenswerten „Cittaslow“-Städte aufgenommen und ist nach wie vor die einzige NRW-Stadt mit dieser Auszeichnung. Cittaslow bedeutet nicht nur hohe Lebensqualität, sondern auch das Versprechen, die Stadt im Sinne der Cittaslow-Ideale weiter zu entwickeln. Regionale Wirtschaftskreisläufe, regionaltypische Produkte, nachhaltige Umweltpolitik und Ressourcenschonung sollen ebenso gepflegt und gefördert werden wie Kultur, Tradition, Weltoffenheit und Gastfreundschaft.

Motivation

In Hinblick auf die weitere Entwicklung des Gesundheitsstandortes Lüdinghausen steht die Stadt trotz guter Versorgungslage vor zukünftigen Herausforderungen. Bspw. gibt es Optimierungsbedarf im Bereich der kinderärztlichen Versorgung. Zudem hat auch die Corona-Pandemie gezeigt, wie schnell sich das Gesundheitssystem auf neue Situationen einstellen muss. Eine vorausschauende Planung ist von enormer Bedeutung, um einerseits den hochwertigen Standard zu halten und andererseits drohende Versorgungslücken zu erkennen und anschließend möglichst effektiv zu schließen. Das Projekt bietet die ideale Möglichkeit, vorhandene Problemfelder zu identifizieren und innovative Ideen für die Zukunft zu erarbeiten. 

Besonderheiten

Lüdinghausen ist als Mittelzentrum nicht nur für die eigenen Einwohner, sondern auch für die gesundheitliche Versorgung der Bürgerinnen und Bürger der umliegenden Städte und Gemeinden zuständig. Mit der Einrichtung des Mariencampus hat sich Lüdinghausen zu einem Gesundheitsstandort entwickelt, der diesen Anforderungen gerecht wird. Der Mariencampus befindet sich zentral, inmitten der Stadt Lüdinghausen. Dieses sektorübergreifende Netzwerk für den stationären, teilstationären, ambulanten und häuslichen Bereich stärkt die Leistungsstrukturen im ländlichen Versorgungsgebiet der Stadt Lüdinghausen sowie der umliegenden Gemeinden des Südkreises Coesfeld.

Aktuelle Gesundheitsversorgung

Lüdinghausen verfügt derzeit über eine leistungsstarke Versorgungslandschaft, die sich unter anderem durch ein Krankenhaus, ca. 37 niedergelassene Ärzt*innen, 4 Hebammen, 3 stationäre Pflegeheime und 5 Apotheken auszeichnet. Darüber hinaus verfügt die Stadt mit 10 Physiotherapie-Praxen, 3 Massagepraxen und 5 vor Ort tätigen Heilpraktiker*innen über gut ausgebautes System der therapeutischen Versorgung.

Aktivitäten
  • Lüdinghausen ist Fahrradstadt, Aktivitäten u.a.: Fahrradbeauftragter in der Verwaltung; Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Städte und Gemeinden (AGFS) seit 2018; jährliche Teilnahme beim Projekt „Stadtradeln“; städtische Förderung von Lastenrädern
  • seit 2007: Mitglied in der aus Italien stammenden Vereinigung „Cittaslow“ (Ziel: Verbesserung der Lebensqualität)
  • seit 2017: Etablierung des „MarienCampus“ als Gesundheitszentrum für den Südkreis Coesfeld

"Die Corona-Pandemie hat uns gezeigt, wie schnell sich das Gesundheitssystem auf neue Situationen einstellen muss. Daher ist eine vorausschauende Planung enorm wichtig, um einerseits den hochwertigen Standard zu halten und etwaige Versorgungslücken zu erkennen und anschließend möglichst effektiv zu schließen."

Ansgar Mertens

Bürgermeister der Stadt Lüdinghausen

Ihr Ansprechpartner

Stefan Geyer

Stabsstelle Wirtschaftsförderung
Tel.: +49 2591 926-930
E-Mail: geyer@stadt-luedinghausen.de

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