Gesundheitsregion Münsterland

Rhede

"Das Lächeln im Münsterland": Der Claim der Stadt Rhede steht sinnbildlich für die Freundlichkeit, die Rhede über seine Stadtgrenzen hinaus ausstrahlt. Denkt man an Rhede, so denkt man zugleich auch an die Gastfreundlichkeit, die Heiterkeit und den Humor der ca. 19.000 Einwohner.

Motivation

Die Stadt Rhede nimmt am Projekt teil, da die Unterversorgung im allgemeinmedizinischen Bereich auch mit der Herausforderung der Fachkräftesicherung und -gewinnung eine zentrale Rolle spielt. Eine gute Gesundheitsversorgung ist ein wichtiger Standortfaktor, der auch die wirtschaftlichen Strukturen stärkt.

Besonderheiten

Seit mehr als 30 Jahren bildet das Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit (CBW) in Rhede/Borken fachexaminiertes Pflegepersonal aus. Seit der Eröffnung wurden in mehr als 60 Kursen auf die Prüfung zum/zur staatlich anerkannten Altenpfleger/in vorbereitet. Seit 2020 ist die Ausbildung generalisiert und das CBW bildet seitdem Pflegefachfrauen/-männer aus. Die Ausbildung wird sichergestellt durch einen festen Stamm von pädagogischen Mitarbeiterinnen sowie einer Vielzahl von Honorardozenten. Dabei sichern die pädagogischen Mitarbeiterinnen als Kursleitung die Praxisbegleitung und tragen zur weiteren Verknüpfung von Theorie und Praxis bei.

Aktuelle Gesundheitsversorgung

In der Stadt Rhede sind aktuell 9 Hausärzt*innen und 5 Fachärzt*innen tätig – hierbei arbeitet eine Gynäkologin mit einer Hebamme zusammen. Darüber hinaus praktizieren 3 Psychotherapeut*innen (1x für Kinder & Jugendliche). Des weiteren verfügt Rhede über ein Krankenhaus (St. Vinzenz-Hospital), das dem Klinikum Westmünsterland angehört. Hier kümmert sich ein Mitarbeiterteam aus Ärzten, Psychologen, Sozialarbeitern, Oflegekräften sowie Ergo- und Physiotherapeuten um das Wohlergehen der Patientinnen und Patienten. Hinzu kommen 3 Apotheken, 3 Pflegeeinrichtungen und 3 Pflegedienste.

Aktivitäten
  • 2016: Gründung des Ärztenetzes BOHRIS e.V.
  • Medizin- und Apothekenmuseum: Hier werden neben der umfangreichen Ausstellung auch Kurzführungen, Führungen in leichter Sprache, in plattdeutscher Sprache und Spezialführungen für Menschen mit Demenz angeboten. Des Weiteren gibt es Schülerführungen zu Infektionskrankheiten: Das Museum bietet ein spezielles Modul für Schüler der Klassen 8-10 im Bereich Biologie/Medizin an. Dieses ist genau an den aktuellen Lehrplan für Haupt-, Real-, und Gesamtschulen angepasst. Das Besondere an diesem Modul ist, dass mit dem Museumsbesuch ein Besuch bei einem Frisör, Arzt, Zahnarzt und einer Apotheke verbunden ist.

"Das öffentliche Gesundheitswesen zählt zu den weichen Standortfaktoren einer Kommune und damit auch mit zu ihren Aufgaben. Die Versorgung der Bevölkerung mit den wesentlichen ärztlichen Dienstleistungen ist ein Grundbedürfnis, was die Menschen von ihrer Stadt erwarten und kann u. U. ausschlaggebend für den Zuzug nach Rhede sein."

Jürgen Bernsmann

Bürgermeister der Stadt Rhede

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